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Prävention sexualisierter Gewalt: Vetrauen oder Kontrolle

 „Sowas gibt’s bei uns doch nicht!“ – denken viele, wenn das Thema auf sexualisierte Gewalt zu sprechen kommt. Doch die Erfahrung zeigt etwas anderes: Es gibt Fälle im Alpenverein und auch in immer mehr Sektionen, die sich trauen, offensiv mit dem Thema umzugehen.

Täter*innen gehen meist strategisch vor und halten sich vor allem dort auf, wo sie Kontakt mit Kindern und Jugendlichen aufbauen können. So ist es dann auch offensichtlich, dass es in der Jugendarbeit des DAV nicht nur potentielle Täter*innen sondern auch Opfer gibt. Aus diesem Grund muss Prävention sexualisierter Grenzverletzung ein Thema in der Kinder- und Jugendarbeit sein, auch im Alpenverein!

In diesem Workshop werden nicht nur generelle Informationen zu diesem Thema geliefert, der Blick geschärft und Zahlen und Fakten verglichen, sondern auch ein Fokus auf mögliche Täterstrategien gesetzt. Es soll informiert, sensibilisiert und für die Zukunft gestärkt werden.

Ein weiteres Thema dieses Workshops ist das erweiterte Führungszeugnis (eFz) für alle Ehrenamtlichen. Hier geht es vor allem darum, die Handlungsempfehlungen zum eFz zu erläutern und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

 

Inhalte

  • Was ist sexualisierte Gewalt?
  • Welche typischen Strategien wenden Täter*innen an?
  • Positionspapier und Verhaltenskodex
  • Krisenintervention, Kontaktstellen, professionelle Unterstützung
  • Hintergründe und Handlungsempfehlungen zum erweiterten Führungszeugnis (eFz)
  • Prävention und Schutz von Kindern und Jugendlichen

 

 

Ort: DAV Praterinsel, München

 

Kurs 2018-J697: 29.09.2018 in München -> Anmeldung

 

Preis: 37 Euro

 

Trotz eintägiger Dauer wird diese Sonderveranstaltung als Jugendleiter-Pflichtfortbildung anerkannt.