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Slow Travel – Die Kunst des Reisens

Buchtipp von Raoul Taschinski,stellv. Bundesjugendleiter

Auch wenn die Berge da draußen wieder locken, kann ein bisschen „mentaler“ Bergsport Spaß machen. Wir stellen euch hier in loser Folge Buchtipps von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden der JDAV vor. Die Auswahl ist höchst subjektiv und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Und vielleicht regen unsere Tipps ja dazu an, beim lokalen Buchhandel das Buch zu beziehen.

Heute bringt euch Raoul Taschinski, stellv. Bundesjugendleiter, das Buch "Slow Travel - Die Kunst des Reisens" näher. Viel Freude!

 

 

Warum ist das Buch lesenswert?

Dies hier ist zwar kein Bergbuch, für Reisende aber ein Must-have. In einer Zeit, in der alle vom Innehalten sprechen, beschreibt „Slow Travel“ wie diese Art des Reisens auch nach dieser Krise möglich ist. So nimmt Dan Kieran uns mit auf eine Reise mit dem Zug durch Europa, bei dem das Vorüberziehen der Landschaft von größerer Bedeutung ist als der Flug in eine ferne Destination. „Slow Travel – Die Kunst des Reisens“ nimmt einen nicht mit in die Berge oder zu fernen Kulturen, aber mit zu den Küstenlandschaften von Irland und mit in den Genuss des Bahnreisens.

 

Was hat mich besonders fasziniert?

Bevor das Thema Klimawandel in unserem Alltag bewusst wurde, hatte ich "Slow Travel" gelesen und für mich hat sich die Art, wie ich an Urlaub herangehe, dadurch verändert. Dan Kieran beschreibt sehr episodisch wie man durch kleine Veränderungen selbst den stärksten Sturm an den Küsten von Irland als einen gelungenen Urlaub begreifen kann. Ich habe wegen dieses Buches statt des Flugzeugs die Bahn für meine Reise in den Kosovo genutzt. Das macht einen Unterschied von zwei Tagen. Es hat sich gelohnt.

 

Für welche Gelegenheiten ist das Buch geeignet?

Wenn man die Romantik der kleinen Dinge genießen und sich auf das Reisen in Deutschland vorbereiten möchte, dann ist „Slow Travel“ genau richtig.