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Abenteuerspiele mit Kindern und Jugendlichen

Jugendleiter*innen-Schulung JDAV

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Es muss nicht immer die spektakuläre Bergaktion oder die Kletterfahrt sein um mit der Gruppe unvergessliche Abenteuer zu erleben. Erlebnispädagogische Abenteuerspiele erfordern nicht nur Geschicklichkeit und Mut, sondern auch Kooperation und Kommunikation, um die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Bei dieser Fortbildung steht die Auswahl und Anleitung von Abenteuerspielen mit Kindern und Jugendlichen im Fokus. Dabei machen wir das nicht in "grauer Theorie", sondern probieren es gleich mal mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus. 

Gruppen Leiten: Erlebnisse. Entwicklung. Begleitung.

Jugendleiter*innen-Schulung JDAV

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Gruppen zu leiten ist das tägliche Brot eines*einer Jugendleiter*in im Alpenverein. Zwar gibt es Naturtalente, was eine gute Gruppenleitung anbelangt, in der Regel sind aber tolle Gemeinschaftserlebnisse und eine gute Gruppenatmosphäre kein Zufallsprodukt. Wer eine Kinder- oder Jugendgruppe leitet, begibt sich in eine Rolle, die mit vielfältigen Anforderungen verknüpft ist. Sich dieser eigenen Rolle bewusst zu werden und die damit verbundenen Leitungskompetenzen praktisch einzuüben, ist das Ziel dieser Fortbildung. Dabei wollen wir an dem Wochenende selbst in einen Gruppenprozess eintreten und die anstehenden Themen auf gemeinsamen Touren in der Gruppe bearbeiten. 

Mitbestimmung ermöglichen: Moderation und Partizipation

Jugendleiter*innen-Schulung JDAV

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Was wollen wir nächstes Jahr mit der Jugendgruppe unternehmen? Wofür wollen wir den Jugendetat einsetzen? Wie gestalten wir das Hüttenwochenende? Und: Was wollen wir heute Abend kochen? Bei all diesen Fragen sind in der JDAV alle Teilnehmer*innen gefragt, sei es bei den jährlichen Jugendvollversammlungen, bei Touren-Vorbesprechungen oder auch mal unterwegs im Gelände. Solche Mitbestimmungsprozesse als Jugendleiter*in oder Jugendreferent*in zielführend zu moderieren ist dabei gar nicht so einfach. Aber es lohnt sich! Denn mit den richtigen Moderations- und Partizipationsmethoden hat man die Möglichkeit das eigene Gruppenleben noch lebendiger zu gestalten. Deshalb befassen wir uns an dem Wochenende mit folgenden Fragen: Wie schafft man einen Rahmen für konstruktive Diskussionen, bei denen keine Langeweile aufkommt? Wie moderiert man einen Ideenaustausch und Entscheidungsfindungen? Und wie ermöglicht man dabei die Beteiligung aller Teilnehmer*innen? 

Vielfalt in der JDAV

Jugendleiter*innen-Schulung JDAV

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Die JDAV ist vielfältig und offen. Auch junge geflüchtete Menschen sind in den JDAV-Jugendgruppen aktiv und falls du überlegst was du in punkto Integration und Vielfalt machen könntest, dann bist du bei dieser Fortbildung genau richtig. Wir möchten dir Wissen und Tipps an die Hand geben, um erfolgreich Menschen aus anderen Kulturkreisen - und gegebenenfalls auch mit Fluchthintergrund - in deine Jugendgruppe einzubinden. Denn Vielfalt ist eine Chance für jede Gruppe und zudem Teil unserer Grundsätze, Erziehungs- und Bildungsziele. Nicht zuletzt bietet sie immer einen aufschlussreichen Perspektivenwechsel, der den Horizont jedes*jeder Einzelnen erweitert. 

Konfliktmanagement: in Krisen Ruhe bewahren

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Das Aushandeln von unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen führt nicht selten zu Konflikten in der Gruppe oder in der Sektion. An diesem Wochenende wollen wir die Grundlagen professionellen Konfliktmanagements erlernen. Es steht die Frage im Mittelpunkt, wie du als Jugendleiter*in Kommunikationsstörungen und Konflikte erkennen und die unterschiedlichen Positionen der Beteiligten herausarbeiten kannst. Durch die Arbeit an exemplarischen Fällen und durch Rollenspiele wollen wir ein Verständnis für die Dynamik von Konflikten entwickeln. Die Seminare "Konfliktmanagement" und "Konsfliktselbstmanagement" (bisher: Konfliktmanagement 1 und 2) können einzeln belegt werden. Wer beide Fortbildungen belegt, bekommt ein Zertifikat als "JDAV Konfliktmanager*in". 

Leiten durch Persönlichkeit

Jugendleiter*innen Schulung JDAV

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Zur Leitung von Gruppen sind eine ganze Reihe von Fähigkeiten erforderlich. Gruppenleiter*innen sollten ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben, Verantwortungsgefühl besitzen, gut mit ihren Teilnehmer*innen kommunizieren, Konflikte in der Gruppe erkennen und bearbeiten können und nicht zuletzt auch noch gute Bergsteiger*innen oder Kletter*innen sein. Es versteht sich von selbst, dass dabei die Ebene der Persönlichkeit des*der Leiter*in eine wichtige Rolle spielt. Während des Seminars wollen wir mittels verschiedener Übungen und Methoden der personenorientierten Selbsterfahrung mehr über uns selbst erfahren. Welche Charaktereigenschaften zeichnen mich in welcher Situation aus? Welche Einstellungen und Werte leiten mich? Mit Hilfe biographischer Methoden und Übungen wollen wir unser eigenes Selbstkonzept herausarbeiten und uns selbst besser kennen lernen. Selbsterfahrung bedeutet, sich auf diese persönliche Ebene einzulassen und sich mit der eigenen Selbstwahrnehmung und den damit verbundenen Selbstbildern auseinander zu setzen. 

Prävention sexualisierter Gewalt: Vertrauen oder Kontrolle

Schulung JDAV-Jugendleiter*innen und DAV-Akademie

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 „Sowas gibt’s bei uns doch nicht!“ – denken viele, wenn das Thema auf sexualisierte Gewalt zu sprechen kommt. Doch die Erfahrung zeigt etwas anderes: Es gibt Fälle im Alpenverein und auch in immer mehr Sektionen, die sich trauen, offensiv mit dem Thema umzugehen. Täter*innen gehen meist strategisch vor und halten sich vor allem dort auf, wo sie Kontakt mit Kindern und Jugendlichen aufbauen können. So ist es dann auch offensichtlich, dass es in der Jugendarbeit des DAV nicht nur potentielle Täter*innen sondern auch Opfer gibt. Aus diesem Grund muss Prävention sexualisierter Grenzverletzung ein Thema in der Kinder- und Jugendarbeit sein, auch im Alpenverein! In diesem Workshop werden nicht nur generelle Informationen zu diesem Thema geliefert, der Blick geschärft und Zahlen und Fakten verglichen, sondern auch ein Fokus auf mögliche Täterstrategien gesetzt. Es soll informiert, sensibilisiert und für die Zukunft gestärkt werden. Ein weiteres Thema dieses Workshops ist das erweiterte Führungszeugnis (eFz) für alle Ehrenamtlichen. Hier geht es vor allem darum, die Handlungsempfehlungen zum eFz zu erläutern und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. 

Entwicklungspsychologie: altersgerecht motivieren

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Welcher*welche Jugendleiter*in kennt das nicht? Zum Klettertraining kommen Jungen und Mädchen, die dann die Zeit nicht zum Klettern nutzen, sondern lieber auf der Weichbodenmatte liegen. Alles aufmuntern scheint nicht zu helfen. Die Frage, die hier ein*e Jugendleiter*in gerne beantwortet haben möchte, ist dann: „Wie kann ich meine Jugendlichen besser motivieren?“ Genau diese Frage werden wir während der Schulung klären. Doch auch für weitere Probleme des*der Jugendleiter*in mit seinen*ihren Teilnehmer*innen und den Eigenheiten des jugendlichen Verhaltens werden wir uns auseinandersetzen und Lösungsansätze finden. 

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