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Eisbaden: Bereit für den Sprung ins kalte Wasser?

Voll im Trend: Das eiskalte Nass

Im Hochsommer bei 30°C im Schatten in den kühlen Badesee hüpfen? Das kann ja jede*r. Doch wie wäre es in der kalten Jahreszeit mit einer kühlen Erfrischung? Eisbaden erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist noch dazu überaus gesund – wenn wir es richtig machen.

 

Das bringt das eisige Bad

Der erste Schritt ins eiskalte Nass kann einige Überwindung kosten. Doch ein Bad im eisigen See bringt viele Vorteile mit sich, z.B. für unser Immunsystem: Die Schleimhäute werden besser durchblutet und erschweren Viren und Bakterien die Arbeit. Zudem trainiert der kurze Kältereiz die Gefäße und kurbelt die Fettverbrennung an. Ein weiterer Pluspunkt: Die positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System.

Auch psychisch bringt uns ein kaltes Bad auf Touren: Durch den Hormoncocktail aus Kortisol, Adrenalin, Noradrenalin und Endorphinen, der beim Eisbaden ausgeschüttet wird, erleben wir echte Glücksmomente. Da man ein Eisbad nie alleine genießen sollte, stärken wir darüber hinaus auch noch das Gemeinschaftsgefühl.

 

Immer dem großen Zeh nach: So funktioniert es

Vorsichtig herantasten! Gründliches Aufwärmen ist dabei ein Muss. Nicht in einem Satz ins Wasser springen, sondern Schritt für Schritt eintauchen – und den Kopf dabei trocken lassen. Wichtig: egal, ob erfahren oder beim ersten Mal, geht niemals alleine.

Für die ersten Versuche reichen wenige Sekunden im Wasser aus, Geübte können ihr Bad auf bis zu drei Minuten ausdehnen. Grundsätzlich gilt: Eher auf den eigenen Körper hören als auf die Stoppuhr. Schmerzen oder starkes Zittern sind eindeutige Zeichen, um das Eisbad zügig zu beenden. Außerdem unbedingt beachten: Eisbaden ist nur für Menschen ohne Herz- oder Gefäßprobleme empfehlenswert.

Wählt außerdem ein geeignetes Gewässer und beachtet die örtlichen Naturschutzbestimmungen.

 

Und was sagt AOK-Bewegungsbotschafterin Laura Dahlmeier zu dem Thema?

„Eisbaden habe ich selber schon öfter ausprobiert sowohl daheim als auch nach Trainingseinheiten oder Wettkämpfen. Gut in Erinnerung hat die ehemalige Olympiasiegerin im Biathlon dabei ein Eisbad im Meer in Norwegen nach einer Eisklettertour. „Da merkt man extrem, wie die Regeneration gepuscht wird“.

 

Muss es immer das Eisbad im See sein?

Natürlich nicht! Eine kalte Dusche bzw. Wechseldusche weckt unsere Lebensgeister auf ähnliche Weise, stärkt ebenfalls das Immunsystem und kann genauso echte Glücksgefühle hervorrufen.

 

Eisbaden und mehr: Was stärkt das Immunsystem? Dazu weitere Informationen von uns und der AOK: