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In der JDAV ist Platz für alle

Juni ist Pride Month

01.06.2022, 09:00 Uhr

Die JDAV steht hinter dem "Pride Month" und betrachtet die Vielfalt unserer Gesellschaft als wertvoll und bereichernd. Unsere Angebote stehen grundsätzlich allen jungen Menschen offen. Das haben wir auch in unseren „Grundsätzen und Bildungszielen“ und in einem Positionspapier „Für eine geschlechtergerechte Gesellschaft!“ verankert.

 

Jedes Jahr wird im Rahmen des Pride Month ein offener Umgang mit sexueller Identität und Vielfalt in der Gesellschaft gefeiert sowie auf noch immer bestehende Ungerechtigkeiten und Probleme aufmerksam gemacht. Der englische Begriff "Pride" bedeutet Stolz. Dies soll unterstreichen, dass alle Menschen stolz auf sich sein können, egal welche sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sie haben. ⠀

 

Offenheit, Vielfalt und Toleranz im DAV

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Am 1. Juni beginnt seit vielen Jahren der sogenannte "Pride Month" und auch der DAV setzt sich aktiv für Offenheit, Vielfalt und Toleranz ein. Der DAV möchte für eine weltoffene Gesellschaft eintreten. Im Bewusstsein seiner eigenen Geschichte hat sich der DAV bereits 2001 ausdrücklich gegen Intoleranz und Hass positioniert. Die pauschale Ausgrenzung jüdischer Mitglieder aus dem DAV schon vor der nationalsozialistischen Machtübernahme mahnt uns, gegen jegliche Form von Intoleranz Stellung zu beziehen und sehr wachsam gegenüber populistischen und spaltenden Tendenzen zu sein.   Gerade als Bergsportler*innen erleben wir, wie bereichernd das Kennenlernen und Erleben anderer Kulturen ist. Offenheit, Toleranz und Wertschätzung gegenüber allen Menschen, ungeachtet ihrer Weltanschauung, Religion, Kultur, sexuellen Orientierung oder ethnischen Herkunft sind dabei selbstverständlich und unentbehrlich. Für diese Werte steht auch die JDAV, die ein Positionspapier erarbeitet hat und bei ihrem Kurs Queerfeldein 2022 explizit alle Menschen der LGBTQI+ Community und darüber hinaus dazu einlädt, gemeinsam an einem Wochenende Zeit in den Bergen zu verbringen.   Noch immer werden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder sexuellen Zugehörigkeit ausgegrenzt, verfolgt oder ermordet. Die Regenbogenflagge steht stellvertretend für die LGBTQI+ Community, sie ist das Zeichen für Toleranz.    2017 aktualisierte Amber Hikes die Regenbogenflagge. Die schwarzen und braunen Streifen repräsentieren die oft unterrepräsentierten "People of Colour" der LGBTQI+ Community. Künstler*in Daniel Quasar redesignte die klassische Regenbogenfahne in 2018 und inkludierte Weiß, Rosa und Hellblau. Diese Farben machen die Transgender Gemeinschaft sichtbar. 2021 überarbeitete Valentino Vecchietti und fügte das Hellgelb mit dem violetten Ring ein, welche für die Intersex-Community stehen.