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Austauschbegegnungen mit anderen Ländern

Bergsteigen heißt sich bewegen, Neues erleben, Grenzen überwinden ... persönliche, aber auch nationalstaatliche. Bei uns gibt es beides, also auch Begegnungen zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern, die miteinander etwas unternehmen. Ob gemeinsam klettern, kochen, diskutieren, feiern, abhängen ... Ihr bestimmt selbst, wo es lang geht und was abgeht. Das ist was völlig anderes als 'all inclusive' mit Eltern und Liegestuhl, wo der Blick häufig am Sandburggraben endet.
 
Internationale Jugendbegegnungen sind intensiv, manchmal auch anstrengend, alles andere als langweilig, haben einen hohen Spaßfaktor - Abenteuer inklusive.
 

Bilateral – multilateral?

Jugendbegegnungen sind in der Regel bilateral, d.h. Jugendgruppen aus zwei Ländern führen ein gemeinsames Programm durch. Daneben gibt es auch multilaterale Veranstaltungen. Hier handelt es sich in der Regel um Camps, in denen sich Jugendliche aus vielen verschiedenen Ländern treffen. Veranstalter sind meist die Jugendorganisationen der jeweiligen Länder. Natürlich könnt ihr als Sektionsjugendgruppe auch multilaterale Camps organisieren. Als Anfang bieten sich aber zunächst einmal bilaterale Veranstaltungen an. 
 

Mit welchen Ländern ist ein Austausch möglich?

Grundsätzlich mit jedem Land, solange eure Sicherheit nicht durch die Verhältnisse vor Ort (Krieg, Naturkatastrophen, Seuchen etc.) gefährdet ist. Voraussetzung ist lediglich, dass sich Jugendliche mit Gleichaltrigen aus dem jeweils anderen Land treffen, die ihr gemeinsames Programm selbst gestalten (könne
 

Welche Bedingungen sollten erfüllt sein?

Voraussetzung ist, dass in eurem Wunschland eine Partnergruppe existiert, die zu einem Austausch bereit ist. Bei der Suche nach einer solchen ist euch das Jugendreferat gerne behilflich.

Ihr klärt dann mit der potentiellen Partnergruppe selbst ab, ob ihr genügend gemeinsame Interessen habt (z.B. Klettern in vergleichbaren Schwierigkeitsgraden, Ökologie, Musik, Sprache ...), ob ihr altersmäßig zusammenpasst und was sonst so vorab gechecked werden sollte. Das erspart Frust und Enttäuschungen beim Treffen selbst.
 
Jugendbegegnungen sind auf Gegenseitigkeit ausgelegt und kein Einbahnstraße. Auf einen Besuch sollte ein Gegenbesuch im jeweiligen Partnerland folgen – das ist nur fair.
 
Und: Wer „nur“ ins Ausland fährt, um dort mit seiner Jugendgruppe zu klettern, zu kochen .... hat vielleicht auch viel Spaß - um eine internationale Jugendbegegnung handelt es sich dabei aber nicht. Es fehlt die ausländische Partnergruppe und das gemeinsame Programm mit ihr.
 
Alles Wichtige dazu ist in den Downloads unten zusammen gefasst.
 
 

Finanzen

Völlig kostenlos geht es natürlich nicht ab, aber eure Sektion unterstützt euch vermutlich. Bei rechtzeitiger Planung kommt ihr ziemlich sicher auch an öffentliche Zuschüsse heran – einfach möglichst frühzeitig im Jugendreferat nachfragen. Details dazu könnt ihr den Dateien unten entnehmen.

Es ist üblich, dass die Jugendgruppe, die ins Ausland fährt, für ihre Fahrtkosten aufkommt, jedoch Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten, Eintritte etc. vor Ort aber von der Partnergruppe gestellt bekommt. Beim Gegenbesuch läuft es dann umgekehrt.
 

Alles nur Bergsport?

Nein, denn erstens legt ihr mit eurer Partnergruppe gemeinsam fest, welche Aktivitäten mit welcher Intensität auf dem Programm stehen. Zweitens enthalten solche Begegnungen neben bergsportlichen Aktivitäten schon beinahe zwangsläufig viele andere Elemente (Kultur, Gespräche, Essen/Kochen, Feiern ....).

Alpine Aktivitäten bilden sozusagen die verbindende Klammer, die gemeinsame Basis, auf der ihr eure Begegnung aufbaut. 

 

Internationales für „Einzelgänger“

Wer nicht auf Gruppenerlebnisse steht und auch keine Pauschalreise buchen will, kann sich alleine (mit oder ohne Rucksack) auf den Weg in die weite (Berg-)Welt machen.
Angeboten werden auch Praktika, Au Pair, Freiwilligendienste oder Sprachkurse in verschiedenen Ländern.
Wer zeitweise (Berg-)Bauernluft schnuppern möchte, kann sich beispielsweise in der Schweiz oder in Südtirol körperlich betätigen.
 

Was bleibt?

Eindrücke, Erlebnisse, Erfahrungen, die man als Pauschaltourist nicht bekommt.

Nicht selten ergeben sich auch langanhaltende Freundschaften, in jedem Fall aber neue Sichtweisen über das jeweilige Partnerland.