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Jugendreferenten-Tagung: vernetzen - lernen - Aliens jagen

100 Teilnehmer*innen - 2 Tage volles Programm - keine Langeweile:

 

Das war die erste bundesweite Jugendreferenten-Tagung vom 14. bis 16. Oktober 2016 in Würzburg! Wir blicken auf eine erfolgreiche Veranstaltung.

 

Begrüßung von Lena

Lena Glaeser, stellvertretende Bundesjugendleiterin "Bildung", begrüßte gut gelaunt die gut 100 Teilnehmer*innen und Referent*innen der Jugendreferenten-Tagung in Würzburg.

Sie selbst war mal Jugendreferentin in der Sektion Freiburg/Breisgau und weiß um die verantwortungsvolle Aufgabe als Jugendreferent*in. Aus eigener Erfahrung kennt sie den Wunsch nach Austausch mit anderen Jugendreferent*innen und nach Unterstützung in relevanten Fragestellungen.

 

Neue Leute und alte Bekannte

Aus fast allen JDAV Landesverbänden waren (angehende) interessierte Jugendreferent*innen gekommen. Dazu mischten sich Mitglieder aus Bundesjugendleitung und Bundeslehrteam Jugend sowie verschiedenen Landesjugendleitungen.

 

Da nicht alle schon ewig im Amt sind, war erstmal kennenlernen angesagt.

 

Carmen Wegge moderierte charmant und erfrischend und brachte die Personen u.a. beim Speedating zueinander.

 

Danach war klar, wer wie lange im Amt ist, aus welcher Ecke Deutschlands kommt, wer eine Jugendleiter-Grundausbildung hat oder Trainer*in ist und wer aus was für einer Sektion kommt. Namen waren dank der selbstklebenden Namensschilder kein Problem.

 

 

Impulse zum Einstieg

Für den Einstieg in die Tagung hatten wir uns zwei Gäste eingeladen: Dr. Nicole Slupetzky und Dr. Barbara Moschner.

 

Nicole Slupetzky ist stellv. Bundesjugendleiterin der ÖAV-Jugend sowie Vizepräsidentin des ÖAV. Sie brachte uns das Thema "Führen im Ehrenamt" näher. Ihre wichtige Botschaft an die Teilnehmer*innen war "Vertraue dir selbst"! Aber auch Vertrauen in andere und 'Fehler machen dürfen' gehören dazu. Dann können die Führungsaufgaben zuverlässig und erfolgreich gelingen. 

 

Barbara Moschner arbeitet am Institut für Pädagogik der Universität Oldenburg und gab der Tagung einen Impuls zur "Motivation im Ehrenamt". Ehrenamtliches Engagement wird durch viele unterschiedliche Motive bedingt. Wenn diese Motive erkannt sind, lassen sich daraus eine Reihe von Möglichkeiten aufgezeigen, wie ehrenamtliches Engagement gefördert und unterstützt werden kann.

 

 

Foren - Handwerkzeug für die tägliche JuRef-Arbeit

Die Foren waren das Herzstück der Tagung. Insgesamt gab es sechs verschiedene Themenangebote, die für die (tägliche) Arbeit von Bedeutung sind bzw. sein können.

 

Besonders gefragt war das Forum "Ehrenamt unter Druck", dass sich mit der Personalentwicklung in der Sektion beschäftigte. Im gemeinsamen Austausch wurden Ansätze zu Gewinnung, Motivation, Halten und Verabschiedung von Ehrenamtlichen besprochen und auch überlegt, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein sollten und verbessert werden müssen, damit die Übernahme eines Ehrenamts überhaupt möglich ist.

 

Im Forum "Rechtliche Aspekte" wurden Fragestellungen zu Rechte und Pflichten beantwortet und anhand von konkreten Beispielen bearbeitet und besprochen. Also quasi ein Live-Ausschnitt aus dem zum-Thema-Heft "Rechtsfragen".

 

"Die gute Lösung" stand beim Konflikte-Forum im Mittelpunkt. Es gab Tipps und Tricks, wie man in schwierigen Situationen reagieren kann und was eine gute Lösung ausmacht. Die gewonnenen Erkenntnissen lassen sich nicht nur in der Sektionsarbeit anwenden.

 

Wie der Name "Basisaufgaben" schon sagt, ging es in diesem Forum um die elementaren Aufgaben als Jugendreferent*in. (Mit-) Arbeit im Sektionsvorstand, Vertretung der JDAV Interessen, Sicherstellung und Abrechnung der Finanzen und noch vieles mehr.

 

Das Forum "Jugendleiterschulungen" ging verschiedenen Fragestellungen rund um die Qualifizierung von Jugendleiter*innen nach. Ebenso berichteten die Teilnehmenden, welche Erfahrungen sie in ihrer Praxis gemacht haben sowie welchen Anforderungen die Jugendleiter-Ausbildung gerecht werden muss. 

 

Wo Kinder und Jugendliche aktiv sind, steht nicht immer automatisch die JDAV dahinter. Auch in Leistungsgruppen sind Kinder und Jugendliche dabei, die in der Regel aber eher unter der Federführung des DAV stehen. Das Forum "Spannungsfeld Jugendgruppe-Leistungsgruppe" beschäftigte sich damit, wie sich beiden Gruppen gegenseitig ergänzen können. Best practice Beispiele wurden gesammelt.

 

Zu den Foren wird es eine Dokumentation geben, so dass alle, die Inhalte nachlesen oder auffrischen können. Ende November wird diese bereit gestellt.

 

World Café nach der Kaffeepause

Nach dem Kaffeepause am Samstagnachmittag begaben sich die Teilnehmer*innen ins World Café. An neun Tischen wurde zwanglos über folgende aktuelle Themen geplaudert, kontrovers diskutiert oder sich ausgetauscht:

 

Alles für die Ehre? Gibt es ein Vergütungskonzept innerhalb der JDAV? Gibt es sonstige Vergünstigungen?

Nicht bei uns! PsG in der JDAV: Wie geht ihr um mit den erweiterten Führungszeugnissen? Macht ihr präventive Veranstaltungen? Sind die Kontaktpersonen bekannt?

Zielgruppe Kinder: Wie klappt es mit der Kooperation von Jugend und Familie in der Sektion?

Wie können Kinder und Jugendliche in der Sektion demokratisch mitbestimmen?

Jugendleiter*innen oder Trainer*innen? Welche Ausbildungswege sind bei euch üblich? Wie ist die Stimmung im Vorstand dazu?

Begriff Nachhaltigkeit, ein Thema in eurer Sektion? Ökologische Kriterien für Ausfahrten?

Die JDAV ist bunt! Gibt es bei euch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen? Habt ihr inklusive Gruppen?

Jugendarbeit mit Geflüchteten - Vernetzung mit anderen Jugendverbänden?

Alkohol – Ein Thema in den Jugendgruppen!? Wir geht ihr damit um? Was ist um Umgang damit wichtig?

 

Und sonst noch?

Neben ausreichend Zeit zum gemeinsamen Austausch konnten die Teilnehmer*innen der Welt auch noch einen großen Dienst erweisen.

 

Aliens hatten an dem Wochenende Würzburg in Atem gehalten, doch durch den mutigen Einsatz der anwesenden JDAVler*innen, konnte die Würzburger Bevölkerung zum normalen Alltag zurück kehren.

Ausgestattet mit Anti-Alien-Pulver, einem wirksamen Strahlenschutz aus Alu für den Kopf sowie XYLOPHAT AKTIVASE KAPSELN und dem AKTIVASE ENZYM konnte die Jagd beginnen und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

 

Hurra, wie leben noch!

 

 

 

Dokumentation

Und wer jetzt nach dem Lesen traurig ist, nicht in Würzburg dabei gewesen zu sein, euch können wir helfen:

Zur Tagungsdokumentation bitte hier klicken.