jdav-logo-160px

JDAV Rückblick 2022 - Ausblick 2023

Wo geht die Reise hin?

Wir schauen schon voraus auf das Jahr 2023. Im Mittelpunkt steht die erste Bundesjugendversammlung! Vom 13.-15. Oktober treffen sich dazu Delegierte aus ganz Deutschland in Hamburg. Das Programm entsteht nun nach und nach und im Frühjahr 2023 werden wir erste Informationen an die Sektionen verschicken.

 

Selbstverständlich haben wir wieder zahlreiche Bildungsangebote für Jugendleiter*innen und solche, die es werden wollen im Programm. Für alle, die sich ehrenamtlich in der Sektionsjugend oder auf Landesebene engagieren, haben wir unsere Kompass-Kurse im Angebot. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf das Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“, das wir mit einer internen Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne verstärkt in den Mittelpunkt des Bewusstseins rücken wollen.

 

 

 

Der Rückblick auf das Jahr 2022

2022 war in vielerlei Hinsicht ein herausforderndes Jahr: Kostensteigerungen als Folge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, zu Jahresbeginn noch starke Einschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie – aber auch die Möglichkeit, mit Mitteln des Corona-Aufholpakets neue Veranstaltungen durchzuführen, unsere Bildungsangebote wieder im normalen Rahmen durchführen zu können, unsere Sitzungen und Tagungen wieder unter regulären Umständen stattfinden zu lassen – auch all das war 2022 möglich.

 

 

 

Auch in diesem Jahr hat sich die Bundesjugendleitung zu wichtigen Themen positioniert. Im Rahmen des 9€-Tickets wurde im Juni 2022 das Positionspapier zur "Forderung nach europaweitem günstigem öffentlichen Nahverkehr" verabschiedet und im Dezember 2022 wurde das Positionspapier "Konsequente Klimapolitik jetzt: Die Debatte über die Legitimität von Klimaprotesten lenkt vom eigentlichen Problem ab" verabschiedet. 

 

JDAV-Positionspapier zur Klimapolitik - Dezember 2022

Um die Klimakatastrophe zu bekämpfen, brauchen wir dringend konsequente Klimapolitik. Statt Klimaproteste unverhältnismäßig zu kriminalisieren, müssen Politik und Gesellschaft endlich ernst nehmen, was junge Menschen seit Jahren fordern: eine ambitionierte Mobilitätswende, einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energiequellen und die strikte Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommen. Radikal sind nicht die Protestierenden, sondern jene, die dem Klimaschutzgesetz nicht Folge leisten.

 

JDAV-Positionspapier zur Nachhaltigen Mobilität - Juni 2022

Am 26. Juni hat die Bundesjugendleitung das Positionspapier „Junge Menschen brauchen mehr als das 9€-Ticket!“ beschlossen. Die Klimakatastrophe ist nach dem 9€-Zeitraum nicht vorbei. Um unserem Anspruch an eine nachhaltige Mobilität gerecht zu werden, fordert die JDAV von der Bundesregierung dauerhafte Maßnahmen für ein ganzheitliches und internationales Mobilitätskonzept für junge Menschen.  Eigenständige, flexible und klimafreundliche Mobilität ist für die Teilhabe an gesellschaftlichem Zusammensein und an Aktivitäten in der Natur von zentraler Bedeutung für die jungen Menschen.