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Eure Bergmomente

Vielen Dank für eure Einsendungen!

04.01.2019, 09:47 Uhr

Wir freuen uns, dass so viele Einsendungen für die neue Knotenpunkt-Rubrik "Mein Bergmoment" angekommen sind. Leider viel mehr, als im Heft Platz haben.

Deshalb veröffentlichen wir online in losen Abständen weitere von euren schönsten Bergmomenten.

 

Als Opa genieße ich es, meine Enkelkinder für die Berge zu begeistern, obwohl ich mir immer wieder etwas neues einfallen lassen muss.

Hier bei einem gemeinsamen „Sonnenbad“ auf einer Wandertour im zahmen Kaiser.

Matthias Mündelein

 

Nachdem ich im vergangenen Jahr einen Sportunfall hatte und zum Schluss doch am Knie operiert werden musste, war ich überglücklich als ich nach 10 Wochen schon wieder klettern konnte.

Ramona Rasche

 

Mein Berg-Moment, war vor 5 Jahren auf der Guffert-Hütte im Rofangebirge – wir die Sauerländer (Vater, Mutter und Kind – ich damals 9 Jahre) wurden am Ankunftstag, sagen wir als die „Berg unerfahrenen-Deppen“ abgetan. Es lag uns nicht, mit tollen Story `s uns zu loben, allerdings eine Münchner Familie – hatte mit ihren Prahlereien keinerlei Problem – mit ihren Hausbergen waren sie die größten Gipfelstürmer aller Zeiten.

Wir begannen morgens unseren Aufstieg zur Halserspitze, dann über den Blaubergkamm, mit Weitsicht in alle Richtungen wurden wir belohnt, beim Abstieg Mittags kurz vor der Blaubergalm kamen unsere Hüttenbekanntschaft angeschnauft. Sie hätten die bessere Route gewählt – und wir keinerlei Ahnung von den Bergtouren. Wir blieben still und haben unsere wunderschöne Tour fortgesetzt – über die Schönleitenalm gelangten wir sicher und lange vor der Abenddämmerung zur Gufferthütte zurück.

Die Zeit verging und mit der Hüttenwirtin berieten wir über einen Aufbruch in der Dunkelheit, mit Lampen den überfälligen Wandersleuten entgegen zugehen....Dann endlich ganz betrübt, mit einer ordentlichen Abreibung – der übrigen Hüttengästen – kamen sie zurück. Kleinlaut gaben sie zu, das wohl das Sauerland mit seinen über 1000 kleinen Bergen auch ein ganz ordentliches Trainingsgebiet wäre – und nicht nur Berggänger mit den Bergen vor der Tür machten alles richtig.

Jordan Temme

 

Meine schönsten Erlebnisse auf unserer Trekkingtour Lukla-Everest Base Camp war das Zusammentreffen mit der heimischen Bevölkerung. Vor allem die Kinder haben es uns angetan. Immer nett, immer lächelnd, obwohl diese Kinder in sehr armen Verhältnissen leben. Und wenn wir dann unseren Rucksack öffneten und einen Rieti (Maskottchen der Stadt Rietberg) herausholten und dann diese strahlenden Gesichter sahen, waren alle Strapazen dieser Tour vergessen. Diese glücklichen Kinderaugen werden wir nicht vergessen. Namaste Nepal.

Franz-Josef & Brigitte Baltes

 

Wunderschöne Bergwelt im Berchtesgadener Land: Sonnenuntergang am Untersberg. Langsam färbte sich der Himmel rot und die Sonne ging direkt über dem Chiemsee unter…

Sonja Hauser

 

Meinen Berg-Moment habe ich in diesem Jahr erlebt, als ich während des Zugspitz-Ultratrail durch das Wettersteingebirge, mit dem Osterfelderkopf als höchsten Punkt, gelaufen bin. Währenddessen habe ich über viele Dinge in meinem Leben nachgedacht, vieles hinterfragt und ob alles so Sinn ergibt was ich tue. Trotz der großen Anstrengungen und fast 6 Stunden pausenlos laufen, fühlte ich mich nach dem Zieleinlauf so befreit, glücklich und mit mir im Reinen, wie ich es vorher noch nie war.

Roman Aha