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Notfallausrüstung

Nach der Empfehlung des Deutschen Alpenvereins* setzt sich die Lawinen Notfallausrüstung aus folgenden Bestandteilen zusammen:

 

Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS) bestehen heutzutage aus drei Antennen, deren Signale digital verarbeitet werden. Dadurch wird die Angabe von Entfernung und Richtung des Verschütteten, sowie eine präzise Feinsuche gewährleistet. Zudem ist bei vielen LVS-Geräten eine Mehrfachverschütteten Suche möglich. Allerdings erfordert auchdiese zeitgemäße Generation von LVS-Geräten nicht nur von Anfängern regelmäßiges Training, damit im Notfall bei der Suche keine wertvolle Zeit verloren geht.

 

Mit der Lawinensonde wird im Anschluss an die LVS Feinortung die exakte Verschüttungstiefe bestimmt. Lawinensonden bestehen aus mehreren Elementen, die durch das Ziehen der sie verbindenden Kordel zusammengesteckt werden. Die heutzutage aus Aluminium, Karbon oder Titan hergestellten Sonden sind mit etwa 200 Gramm sehr leicht und üblicher weise zwei bis vier Meter lang.

 

Lawinenschaufeln sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Notfallausrüstung, da der Schnee eines Lawinenkegels eine sehr hohe Dichte hat. Die Schaufeln müssen dementsprechend robust, aber auch möglichst handlich, leicht und klein sein, wobei Letzteres durch einen Teleskopstiel ermöglicht wird. Die Kanten der Lawinenschaufeln dürfen nicht zu scharf sein, um denVerschütteten beim Graben nicht zu verletzen. Aufgrund der geringen Stabilität wird von Plastikschaufeln abgeraten.

 

Zusatzausrüstung

Zusätzlich zu dieser Standardausrüstung sollten mindestens zwei Gruppenmitglieder einen Biwaksack mitführen, um den Verschütteten nachdem Ausgraben vor weiterer Unterkühlung zu schützen. Diesem Zweck dienen auch Rettungsdecken, die sich neben dem Verbandszeug in Erste-Hilfe-Sets befinden.

 
 
 
 
Einen LVS-Test der DAV-Sicherheitsforschung kann man unter LVS Update der DAV Sicherheitsforschung 2013/14 gratis einsehen.