17. Juli 2011:Ja Endspurt, und das Wortwörtlich...So langsam wird’ s ernst!
Die Vorbereitungen für unsere Expedition laufen auf Hochtouren. Jede von uns acht Mädels hängt seit Tagen stundenlang an Telefon und PC und unsere Teamer nochmal doppelt so lang. Keiner kann nachts mehr richtig ruhig schlafen. Kurz um: Nur noch 5 Tage! Dann geht’s los.
So war auch am letzten Vorbereitungswochenende vom 16.-19. Juli fast die ganze Mannschaft versammelt. Auf dem Programm standen: Lastminute Vorstiegs-Bohrtraining, (was wir auch in Tirana nochmal vertiefen werden) und vor allem, alle wichtigen Punkte nochmal von A bis Z durchzusprechen.
Freitag um 16.00 Uhr war Treffpunkt am Parkplatz Grins, zu dem auch alle, aufgrund diverser Staus mehr oder weniger pünktlich erschienen. Gemeinsam machten wir uns mit leichten Rucksäcken an den drei-stündigen Aufstieg. Mit wenig Gepäck deswegen, weil eine Woche zuvor einige unserer Teammitglieder mitsamt unserem Bohrmaterial mit dem Hubschrauber zur Hütte geflogen waren. Dafür ein großes Dankeschön an die Sektion Augsburg, die den Heliflug organisiert hat, und die uns außerdem mit der Bitte „Bohrt's was Gscheids“ die Bohrhaken sowie Übernachtung und Verpflegung am ersten Wochenende gesponsert hat.
Am Samstag war um sieben Uhr Wecken angesagt (uns graust es allen schon davor in Albanien um vier Uhr aufzustehen). Dann gings nach kurzem Frühstück in die, Gott sei Dank, nur 10 Minuten entfernte Wand, wo wir unser Bestes gaben und insgesamt fast 300 Bohrhaken setzten. Gegen vier wurde allerdings das Wetter schlecht und wir waren gezwungen zur Hütte zurück zu marschieren.
Aber wir wären ja keine gescheite Expeditionsgruppe, hätten wir uns faul irgendwo hingelümmelt, und so gings an die organisatorischen Fragen. Material checken, letzte Aufgaben verteilen, Abfahrtszeiten ausmachen. Und so weiter und so fort...
Für den Sonntag war eine Schlechtwetterfront angekündigt, deshalb standen wir wieder früh auf und beeilten uns um schnell an den Fels zu kommen. Das Wetter hielt aber erstaunlich gut, so konnten wir alles fertig bohren und danach erfolgreich erst begehen. Gegen drei machten wir uns an den Abstieg; mit reichlich Gepäck! Wir mussten ja schließlich alles runter tragen was uns der Heli hochgeflogen hatte. Deshalb hatte dann auch jeder zwischen 15 und gut 20 Kilo auf dem Buckel. Am Parkplatz hieß es dann auch schon „ Auf Wiedersehen“ sagen. Und wiedersehen, das werden wir uns, und zwar schon in 5 Tagen!
3. Vorbereitungswochenende
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2. Vorbereitungswochenende, 27.-29.05. im Tannheimer Tal
Tropf, tropf, tropf...
Unser zweites Vorbereitungswochenende im Tannheimer Tal begann mit viel Regen. Aber wir waren alle guter Laune und sehr gespannt auf dieses weitere Treffen zur Expeditionsvorbereitung. Die Stimmung wurde auch nicht getrübt als wir feststelllen mussten, dass wir leider nur Tomatensauce dabei hatten, ohne Nudeln. Das sollte im Sommer nicht passieren ….
Am ersten Abend informierten wir uns gegenseitig über die verschiedenen Aufgabenbereiche, die wir erarbeitet hatten.
Das Highlight des Abends: eine Modenschau mit den gesponserten ME Sachen.
Der nächste Morgen zeigte sich leider nicht wesentlich freundlicher. Deshalb mussten wir umplanen und statt praktisch zu bohren stand die Theorie über das Haken setzen auf dem Programm. Irgendwann war die Stimmung dann doch leicht getrübt, weil das Wetter so gar nicht besser wurde. Wir machten uns trotz Regen auf, bewaffnet mit Bohrmaschinen und Haken und den neuen ME Regenjacken, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Im Steinbruch konnten wir uns austoben.
Am Sonntag hatte die Sonne doch beschlossen, sich noch zu zeigen. Und wir nutzten den Tag, um zu klettern und das Jümarn noch einmal zu üben. Außerdem bauten wir Standplätze und übten Normalhaken zu setzen.
2. Vorbereitungstreffen Schattwald
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1.Vorbereitungstreffen vom 11.-13.02. in der Kletterhalle Ingolstadt
Nachdem wir uns am Freitagabend zuerst mit Nahrungsvorräten eingedeckt hatten, gab es noch einigen Gruppenaufgaben zum besseren Kennenlernen. Am Samstag ging es dann mit der Grobplanung für die Expedition los. Nachdem die vielen organisatorischen Aufgaben verteilt waren, standen Vorträge über die Geschichte Albaniens und verschiedenen Ethnien an, damit wir vor Ort möglichst alle Fettnäpfchen auslassen können. Natürlich standen auch das Thema „ Alpine Gefahren“ zur Diskussion, sowie einige Gespräche mit möglichen Sponsoren. Nach der Theorie kam dann die Praxis: „Jümarn“ und „Haulen“, also sich selbst und einen ca. 40 Kg schweren Sack an einem Seil nach oben bringen. Wir versuchten dies, unter den etwas belustigten Blicken der „normalen“ Kletterer in Ingolstadt, an einer eigens hergerichteten Übungsstrecke. Dabei mussten wir leider feststellen, dass das in der Theorie so leicht klingende Unterfangen in der Praxis dann doch etwas schwerer umzusetzen ist. Trotz kleinen Schwierigkeiten freuen wir uns auf das nächste Vorbereitungswochenende im Mai, und natürlich auf Albanien im Sommer!!!!!!!
Mädchenexpedition
Bildergalerie Vorbereitungstreffen Ingolstadt
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