Das Theti-Tal in Albanien
Albanien ist für seine Lage recht unbekannt in Europa. Dabei grenzt es im Westen an die beliebte Adria und im Süden an Griechenland.
Insgesamt ist das Land etwas kleiner als Belgien, hat aber mit 3,2 Millionen Einwohnern weniger als Berlin. Es ist auch mehr im Süden und Westen besiedelt als im albanischen Bergland, das zwei Drittel der Fläche einnimmt. Dennoch leben 55% der Albaner auf dem Land.
Die Hauptstadt Tirana liegt im Zentrum. Dort werden wir uns die ersten Tage der Expedition aufhalten und das nah gelegene Sportklettergebiet weiter einbohren.
Die Albaner haben eine musikalische Tradition, mögen die lebendige Folklore. Fußball und Basketball sind sehr populär. Klettern ist dagegen in Albanien so unbekannt, wie in keinem Anderem europäischen Land, das wird sich hoffentlich bald ändern ;-)!
Das Tal von Theti liegt ganz im Norden Albaniens und ist neben dem Arapi (2217m) auch von vielen anderen 2000ern umgeben. Theti ist eine Streusiedlung im Tal auf etwa 750-950 Höhenmetern und erstreckt sich über mehrere Kilometer. Der Nationalpark von Theth ist eines der größten Waldgebiete und eines der abgeschiedensten Regionen Albaniens.
Neben der Natur lockt auch die Gastfreundschaft Einheimische und Naturliebhaber. Der Tourismus entwickelt sich nur langsam, wird aber von der GEF und der GTZ, die auch uns unterstützt, gefördert. Es soll eine bessere Infrastruktur ohne zu viel in die Natur einzugreifen entstehen, denn bis jetzt ist das Tal z.B. im Winter wegen Schnee nur zu Fuß erreichbar.
Den Winter über sind die meisten Häuser verlassen und ganzjährig leben nur ca. 80 Einwohner im Tal. So ist auch die Summer School, mit der wir während der Expedition zusammen arbeiten, im Winter geschlossen.
Wir sind gespannt was uns dort tatsächlich erwartet - Wie sich uns die Flora und Fauna zeigt, was uns der Arapi bietet, wie uns die Einheimischen begegnen und besonders darauf, was wir dort erleben und bewirken können.
Durch die Abgeschiedenheit wird es noch spannender in dieser unbekannten Region tatsächlich neue Wege erstzubegehen…
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